{"id":1710,"date":"2018-10-05T10:17:30","date_gmt":"2018-10-05T08:17:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gerngesehen.de\/?p=1710"},"modified":"2020-07-22T16:16:49","modified_gmt":"2020-07-22T14:16:49","slug":"sanatorium-of-sound-cologne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gerngesehen.de\/?p=1710","title":{"rendered":"Sanatorium of Sound@Cologne"},"content":{"rendered":"<p>Fr \/ 20 h<br \/>\n<strong>26. Oktober 2018<\/strong><span class=\"s1\"><br \/>\nK\u00d6LN<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">Kunstwerk, Musikclub<br \/>\nDeutz-M\u00fclheimer-Stra\u00dfe 127<\/span><\/p>\n<p>Eintritt frei<\/p>\n<hr>\n<p>Gea Brown &amp; Bettina Wenzel &amp; Gea Brown ||<br \/>\nGerard Lebik &nbsp;|| Barbara Kinga Majewska ||<br \/>\nKasper T Toeplitz || Piotr Zabrodzki<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Programm:<\/strong><br \/>\nMediale Einf\u00fchrung zur Polnischen Musik Avantgarde des<br \/>\n20. Jahrhunderts und ihren Einfluss auf die aktuelle Musik Polens.<\/p>\n<p><strong><br \/>\n&#8212;-<br \/>\nJ\u00f3zef Koffler<\/strong><br \/>\n<em>Musique. Quasi una sonata op. 8, \u00e0 Karol Szymanowski<\/em> (1927)<br \/>\nPiotr Zabrodzki \u2014 Synthesizer<br \/>\n<strong>&#8212;-<\/strong><br \/>\n<strong>Wlodzimierz Koto\u0144ski<br \/>\n<\/strong><em>Les Ailes<\/em> (1973)<br \/>\nGerard Lebik \u2014 Elektronik<br \/>\n<strong>&#8212;-<\/strong><br \/>\n<strong>Karol Szymanowski<\/strong><br \/>\n<em>Three soldier&#8217;s songs<\/em> (1920)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>To the girl<\/em> <em>(Lyrics by Kornel Makuszy\u0144ski)<\/em><br \/>\n<em> About the disappointed soldier (Lyrics by Kornel Makuszy\u0144ski)<\/em><br \/>\n<em> She embodied once Hanka&nbsp; (Lyrics by Kazimierz Andrzej Czy\u017cowski)<\/em><\/p>\n<p><strong>Gra\u017cyna Bacewicz<\/strong><br \/>\n<em>Melody for violin and piano<\/em> (1950)<br \/>\n<em>Lullaby for violin and piano<\/em> (1952)<\/p>\n<p>Barbara Kinga Majewska \u2014 Stimme, Zuspiel &amp; Elektronik<br \/>\n<strong>&#8212;-<\/strong><br \/>\nPause<br \/>\n<strong>&#8212;-<\/strong><br \/>\n<strong>Gea Brown &amp; Bettina Wenzel<\/strong><br \/>\n<em>VO vs SL<\/em>&nbsp; (2018)<br \/>\nvoice-oscillator versus sonic landscape<\/p>\n<p>Gea Brown \u2014 DJing-Sampling, Elektronik<br \/>\nBettina Wenzel \u2014 Stimme &amp; Elektronik<br \/>\n<strong>&#8212;-<\/strong><br \/>\n<strong>Kasper T. Toeplitz<\/strong><br \/>\n<em>Almasty for BassComputer<\/em> (2016)<br \/>\nKasper T. Toeplitz \u2014 BassComputer<\/p>\n<hr>\n<p>Vorgestellt wird ein breites Spektrum musikalischer Formen beginnend im fr\u00fchen 20. Jahrhundert. Vier pr\u00e4genden Komponist*innen der Polnischen Musik Avantgarde werden interpretiert von Barbara Kinga Majewska, Gerard Lebik, Piotr Zabrodzki \u2013 Kaspar T. Toeplitz spielt eine eigene Komposition, Gea Brown und Bettina Wenzel pr\u00e4sentieren <i>VO vs SL<\/i> ihr neues Klangforschungs-Projekt.<\/p>\n<p>Komponist*innen und Interpretinnen:<\/p>\n<p>Karol Maciej Szymanowski (*1882 \u2013 1937) war ein polnischer Komponist und der bedeutendste Vertreter der Komponistengruppe Junges Polen um 1900. Sein Werk umfasst sp\u00e4timpressionistische Werke.<\/p>\n<p>Gra\u017cyna Bacewicz (1909 \u2013 1969) ist die polnische Komponistin, Violinistin und Pianistin der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts, die international anerkannt konzertierte und gew\u00fcrdigt wurde.<br \/>\nBis in die f\u00fcnfziger Jahre stand sie als Solistin auf Konzertb\u00fchnen, nicht nur Europas. Aufgrund ihrer Popularit\u00e4t trug sie wesentlich zur Verbreitung polnischer Musik bei. In einer sehr konservativen, patriarchalisch gepr\u00e4gten polnischen Musikwelt ebnete sie den Weg f\u00fcr Komponistinnen, Musikerinnen und Interpretinnen.<\/p>\n<p>Wlodzimierz Koto\u0144ski (1925 -2014) war Komponist, Pionier der elektro-akustischen Musik und musique concr\u00e8te Polens. Er ist Mitglied der im Oktober 1957 von J\u00f3zef Patkowski gegr\u00fcndeten Experimentalstudios des Polnischen Rundfunks\u00ab (PRES) oder EXPERIMENTALSTUDIOS DES POLNISCHEN RADIOS IN WARSCHAU (ESPR). Das ESPR gab den Komponisten die M\u00f6glichkeit au\u00dfer Tonbandmusik, musique concr\u00e8te (das franz\u00f6sische Konzept der Arbeit mit konkretem Klangmaterial) als auch Elektronische Musik (das deutsche Konzept der Komposition mit synthetisch erzeugten Kl\u00e4ngen) zu produzieren. Ein besonderes Merkmal des ESPR, welches das polnische Studio von vergleichbaren Zentren unterschied, war seine interdisziplin\u00e4re k\u00fcnstlerische Herangehensweise. Sehr bald nach der Gr\u00fcndung kamen K\u00fcnstler aus Theater, Film, Bildender Kunst und Literatur in das Studio. Das Studio entwickelte sich zu einem exklusiven Raum f\u00fcr kreative Autonomie. Das ESPR war die gr\u00f6\u00dfte Plattform f\u00fcr freie Meinungs\u00e4u\u00dferung im Ostblock. Im Dezember 1981 wurde ESPR geschlossen aufgrund des ausgerufenen Kriegsrechts in Polen. Von 1967 lehrte Koto\u0144ski Komposition und leitet das Studio f\u00fcr Elektronische Musik an der Musikhochschule Warschau. 1974-76 war er Chef-Redakteur und Leiter des Polnischen Rundfunks und Fernsehens.<\/p>\n<p>J\u00f3zef Koffler<br \/>\nDer polnisch-ukrainischen Komponisten J\u00f3zef Koffler (1896-1944) gilt es als einer der bedeutenden Repr\u00e4sentanten der Zweiten Wiener Schule vor Ausbruch des 2. Weltkriegs. Nach Studien in Wien etablierte er sich in den 1920er Jahren rasch in der europ\u00e4ischen Neuen Musik Szene. In seinen Kompositionen schafft er eine Synthese aus Dodekaphonie und Neoklassizismus. Als erster Professor f\u00fcr atonale und dodekaphonische Kompositionstechniken in Lemberg trug er fr\u00fcher als andere zur Verbreitung von Sch\u00f6nbergs Lehre und \u00c4sthetik bei.<\/p>\n<p>Kasper T. Toeplitz (1960) ist ein polnisch-franz\u00f6sischer Komponist und E-Bass-Spieler, der sich mit seinen Kompositionen und Klangfl\u00e4chen im Niemandsland zwischen traditionellen Kompositionsweisen, elektronischer Neuer Musik und Noise Musik angesiedelt hat. Er verfasst Musik f\u00fcr modernen Tanz, Theatermusik, Opern, die auf Literatur fu\u00dfen. Toeplitz verkn\u00fcpft auch Visuals mit seinen musikalischen Arbeiten (zum Beispiel Capture f\u00fcr Computer Solo, zusammen mit Dominik Barbier = K_Apture). Au\u00dferdem hat er St\u00fccke f\u00fcr sein E-Gitarren Orchester, Sleaze Art, geschrieben und betreibt sein eigenes Label ROSA (Recordings of Sleaze Art) Records. 2003 stellte Toeplitz den sogenannten BassComputer vor, einen teilbundierten E-Bass mit f\u00fcnf bundierten und vier unbundierten Saiten (\u00e4hnlich der Gitarrenharfe). Das Instrument wird \u00fcber ein Interface mit einem Computer verbunden und der Klang mithilfe von Software aus dem Bereich der Echtzeitklangsynthese (Max\/MSP) manipuliert. 2007 gr\u00fcndete er mit Eryck Abecassis und Wilfried Wendling KERNEL, ein Computerensemble, das ausschlie\u00dflich Interpretationen langer notierter St\u00fccke vorstellt und auf der Basis elektronischer Musikkompositionen (Echtzeitsynthese, Klangsynthese) arbeitet. Seit 1969 lebt Toeplitz in Frankreich, derzeit Paris. http:\/\/www.sleazeart.com\/KTT.html<\/p>\n<p>Gea Brown &amp; Bettina Wenzel<br \/>\nVO vs SL || voice-oscillator versus sonic landscape ist ein hybrides Live-Set. Samples und teils fragmentarische Kl\u00e4nge aus diversen Kontexten sowie und Sprachkl\u00e4nge werden zu einem Gef\u00fcge, das Gea Brown &#8222;sonic landscape&#8220; nennt. Dieser hybriden Landschaft werden nun extrem vielschichtige Stimmkl\u00e4nge entgegengesetzt, die Bettina Wenzel &#8222;voice-oscillator&#8220; nennt, Resultate ihrer neuesten Stimmexperimente.<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit von Gea Brown und Bettina Wenzel begann 2016, sie basiert auf einer gemeinsamen Recherche, die dem St\u00fcck &#8222;VO vs SL&#8220; ihre eigenwillige Gestalt geben w\u00e4hrend eines einw\u00f6chigen Stipendiums in K\u00f6ln, unmittelbar vor dem Konzert.<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Intro-Spettiva #54 : Introducing Gea Brown &amp; Bettina Wenzel\" width=\"100%\" height=\"120\" src=\"https:\/\/www.mixcloud.com\/widget\/iframe\/?feed=https%3A%2F%2Fwww.mixcloud.com%2FIntroSpettiva%2Fintro-spettiva-53-introducing-gea-brown-bettina-wenzel%2F&amp;hide_cover=1\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p>\n<p>Gea Brown lebt und arbeitet in Prato\/Italien. Nach dem Studium der Kunstgeschichte in Florenz und Mailand experimentierte sie in den Bildenden und Digitalen K\u00fcnsten. Sie arbeitet als freiberufliche Textildesignerin meist an digitalen Textilentw\u00fcrfen, sowie als Musikerin. Ausgehend vom DJing entstanden Klangcollagen in denen Gea Brown ihre kompositorische Autonomie ausdr\u00fcckt. In ihren Performances verschmelzen gesprochene Lyrik, Samples und atmosph\u00e4rische Klangkulissen miteinander. Ihre neueren Projekte befassen sich mit Stimme, Vokalkl\u00e4ngen als kompositorisches Material, wie l\u00e4sst sich eine Balance erzielen zwischen lautbildenden und klangfarblichen Eigenschaften, gesprochenen und narrativen Sprachstrukturen und Audiophonem in Live-Acts. Gea Brown entwirft live-sets und &#8222;sonic landscapes&#8220; f\u00fcr Tanz, Theater, Performance und VideoKunst. Seit 2011 arbeitet sie zusammen mit Sync, einer Plattform f\u00fcr experimentelle, audio-visuelle K\u00fcnste und Musik http:\/\/www.site-sync.com\/ . Alessandra Tempesti ist auch eine der Kurator*innen der Kunsthalle LOTTOZERO, Prato &#8211; https:\/\/www.lottozero.org\/kunsthalle\/ .<\/p>\n<p>http:\/\/www.extrasync.net\/<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Gea Brown\" width=\"560\" height=\"450\" scrolling=\"no\" frameborder=\"no\" src=\"https:\/\/w.soundcloud.com\/player\/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F13180129&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=560&#038;maxheight=840&#038;dnt=1\"><\/iframe><br \/>\nhttps:\/\/vimeo.com\/geabrown<\/p>\n<p>Bettina Wenzel ist Stimmk\u00fcnstlerin, Improvisatoren und Komponistin, lebt und arbeitet in K\u00f6ln. Seit 2000 widmet sie sich der Entwicklung von intermedialen Stimm-Performances und ist dar\u00fcber hinaus als Interpretin t\u00e4tig. Werke von mathias spahlinger, hans w. koch, Harald Muenz, Georg Heike und Moondog geh\u00f6ren zu ihrem Repertoire. Ihre Stimmausbildung erhielt sie von 1992 bis 2001 am \u201cCentre Artistique Roy Hart&#8220; (Thoiras\/ Frankreich) nach Alfred Wolfsohn und Roy Hart. Seither exploriert Bettina Wenzel Stimmklang und dessen Extreme. Die Wechselwirkung der Medien Stimme, Objekte und Video steht im Fokus ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeiten, die sie seit 2000 in K\u00f6ln, international und in Zusammenarbeit mit Musikern und sparten\u00fcbergreifenden Projekten pr\u00e4sentiert. Als Stipendiatin der Kunststiftung NRW und des Goethe-Institut Mumbai war sie von April bis September 2009 sechs Monate lang in Mumbai und hat dort mit indischen K\u00fcnstlern verschiedener Sparten zusammengearbeitet. Im Juni\/Juli 2016 war sie Stipendiatin von Alumnos 47, Mexico. Dort realisierte sie die Klangkomposition &#8222;Quantum Song&#8220; f\u00fcr die pr\u00e4kolumbianische Pyramide Cuicuilco.<br \/>\nhttp:\/\/www.wenzelvoice.de<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Bettina Wenzel\" width=\"560\" height=\"450\" scrolling=\"no\" frameborder=\"no\" src=\"https:\/\/w.soundcloud.com\/player\/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F89876913&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=560&#038;maxheight=840&#038;dnt=1\"><\/iframe><\/p>\n<p>Barbara Kinga Majewska &#8211; ugly, bad, untrue &amp; feminine for solo voice with tape<br \/>\nK\u00fcnstlerin, Komponistin, Musikerin, S\u00e4ngerin (Mezzosopran) lebt und arbeitet in Warschau. Sie studierte an der Hochschule f\u00fcr Musik Detmold, Solo-Stimme, Kunstlied, Oper und Stimm-P\u00e4dagogik, an der Royal Academy of Music in Stockholm, 2012 schloss sie Interdisziplin\u00e4re Studien Lied performance an der Fryderyk Chopin University of Music in Warsaw ab. Majewska trat auf mit folgenden Ensembles: Arditti Quartet, Kwadrofonik Ensemble, Kwartludium Ensemble, Royal String Quartet and Ensemble Garage. Neben ihren Auftritten und ihrer Lehrt\u00e4tigkeit ver\u00f6ffentlicht Majewska Texte f\u00fcr Glissando Magazine, Goethe Institut, National Audiovisual Institut and Muzyka w Mie\u015bcie Magazine. Seit 2016 ver\u00f6ffentlicht sie monatlich f\u00fcr das Feuilleton des Ruch Muzyczny Magazine. Sie ist auch Autorin von Critical Vocal Guide to Ways of Realization of Nonstandard Music Notation in Contemporary Music (krytycznyprzewodnikwokalny.pl) und des Manifests New Cantability in Contemporary Music.<br \/>\nhttp:\/\/barbarakingamajewska.com\/<\/p>\n<p>Gerard Lebik ist Komponist, Musiker (Saxophon und Elektronik), Laptop-Musiker und Klangk\u00fcnstler.<br \/>\nEr arbeitet sowohl als Improvisator (Freie Improvisation) als auch im Bereich elektronischer und intermedialer Musik, Lebik entwickelt auch Klanginstallationen und Interventionen im \u00f6ffentlichen Raum. In seinen Kompositionen bearbeitet er sein Klangmaterial durch elektroakustische Techniken, Wave-Generatoren, Luftkompressoren, VHS-Recorder, Video-Objekte, Video-Feedback, audio-visueller Software. Er ist K\u00fcnstlerischer Leiter und Kurator des Sanatorium of Sound Festivals Soko\u0142owsko. Gerard Lebik lebt in Soko\u0142owsko und Wroc\u0142aw.<\/p>\n<p>www.gerardlebik.net<br \/>\nhttp:\/\/gerardlebik.blogspot.com\/<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Gerard Lebik\" width=\"560\" height=\"450\" scrolling=\"no\" frameborder=\"no\" src=\"https:\/\/w.soundcloud.com\/player\/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F32693114&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=560&#038;maxheight=840&#038;dnt=1\"><\/iframe><br \/>\nwww.sanatoriumdzwieku.pl\/en\/platform<\/p>\n<p>Piotr Zabrodzki\/ Warschau alias Mista Pista, ist ein klassisch ausgebildeter Pianist und Absolvent der Fryderyk-Chopin-Musikuniversit\u00e4t in Warschau. Er pr\u00e4sentiert sich im weitesten Sinne als Klavierspieler und Keyborder, der sein Publikum mit erdr\u00fcckenden Cluster-Passagen verwirrt. Zabrodzki spielt mit gleicher Beherrschung Free Jazz, freie Improvisation, bruitistische Elektronik und radikalen Metal; er jongliert frei und kreativ mit verschiedenen Stilen. Au\u00dfer Tasteninstrumente spielt er auch E-Gitarren, Bassgitarre, Kontrabass und Schlagzeug. Als S\u00e4nger und Keyboarder ist er Teil des Ensembles Senk \u017be\/Cinq G\/5G \u2013 das zur Ragga\/Dance Hall Bewegung geh\u00f6rt. Er spielt in dem festen Ensemble der Przybysz Schwestern, Natalia \u00bbNatu\u00ab und Paulina \u00bbPinnawela\u00ab (Soul-S\u00e4ngerinnen, die vor einiger Zeit die Gruppe Sistars gegr\u00fcndet haben), und er arbeitet mit Marta Kossakowska alias Marika zusammen, einer Reggae\/Soul-S\u00e4ngerin. Mit einer anderen Schl\u00fcsselfigur, Bartosz Weber alias Baaba, nahm er zwei CDs auf\u201a \u00bbdie auf den Fake-Jazz im Stile von Lounge Lizards zur\u00fcckgreifen\u00ab. Mit dem Gitarristen Jan P\u0119czak, dem Saxophonisten Marcin Ga\u0144ko und dem Schlagzeuger Hubert Zemler, springt er als Blast Muzungu postmodern zwischen Stilen hin und her \u2013 im Geiste von John Zorns Naked City, von Country zu Metal. \u00bbAvant-Jazz Magma ist der Anfangspunkt, der abh\u00e4ngig von der Laune der Musiker sich einmal in die Stimmung einer Drehorgel kleidet, dann im Handumdrehen eine Mauer aus St\u00f6rger\u00e4uschen, Quietschen und Pfeifen auft\u00fcrmt.\u00ab Mit Zdzis\u0142aw Piernik hat er ein vielf\u00e4ltiges Album featuring Zemler und den Violinisten Wojciech Kondrat aufgenommen (Namanga, Vivo 2008035 CD, 2008), auf dem er die sonoren F\u00e4higkeiten des Tubaspielers auf verbl\u00fcffende Art und Weise nutzt.<\/p>\n<hr>\n<p><em>Polnischen Musik Avantgarde des 20. Jahrhunderts, kuratiert von Gerard Lebik, wird in Zusammenarbeit mit europ\u00e4ischen Partnern in Nantes (16.Mai 2018 \u2013 APO-33 Plateforme Interm\u00e9dia, La Fabrique), Prag (15.Nov Punctum KR\u00c1SOVKA) und nun auch in K\u00f6ln pr\u00e4sentiert von Georg Dietzler\/gerngesehen.de in Zusammenarbeit mit ON &#8211; Neue Musik K\u00f6ln. Die Programmauswahl von Gerard Lebik wir an den jeweiligen Orten erweitert mit Musiker*innen ausgew\u00e4hlt von den jeweiligen Koordinator*innen.<\/em><\/p>\n<p><em>Initiiert von Sanatorium D\u017awi\u0119ku Festival (Sanatorium of Sound) \/ in situ foundation Soko\u0142owsko, Polen, wird das Projekt mit freundlicher Unterst\u00fctzung des polnischen Ministeriums f\u00fcr Kultur und Nationales Erbe im Rahmen des Mehrjahresprogramms \u201cUnabh\u00e4ngiges Polen 2017 \u2013 2021\u201d und im Rahmen des Stipendienprogramms des Adam-Mickiewicz-Instituts \u201cKulturbr\u00fccken\u201d finanziert, sowie von ON \u2013 Neue Musik e.V. K\u00f6ln, gef\u00f6rdert durch die Stadt K\u00f6ln.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1719 size-medium alignleft\" src=\"http:\/\/www.gerngesehen.de\/GG\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/261018_v1-253x300.jpg\" alt=\"\" width=\"253\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.gerngesehen.de\/GG\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/261018_v1-253x300.jpg 253w, https:\/\/www.gerngesehen.de\/GG\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/261018_v1.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 253px) 100vw, 253px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>26. Oktober 2018<br \/>\nK\u00d6LN<br \/>\nKunstwerk<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1928,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[134],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gerngesehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1710"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gerngesehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gerngesehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerngesehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerngesehen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1710"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/www.gerngesehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1710\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1929,"href":"https:\/\/www.gerngesehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1710\/revisions\/1929"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerngesehen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1928"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gerngesehen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1710"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerngesehen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1710"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gerngesehen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1710"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}